Gärtnern mit Menschen aus Eritrea

Das Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern integriert seit Frühjahr 2015 Flüchtlinge aus Eritrea in die Landschaftspflege und Gartenarbeit.

In Benediktbeuren ist ein interkultureller Garten entstanden. Besonders Kartoffeln, Salat und Mais sind bei den Flüchtlingen beliebt. Foto: Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern

Der Garten des Zentrums für Umwelt und Kultur Benediktbeuern entwickelt sich zur Begegnungsstätte für gemeinsame Pflanz- und Kochaktionen. Foto: Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern

Gemeinsam mit den Teilnehmern des Freiwilligen Ökologischen Jahrs (FÖJ) lernen die jungen Geflüchteten die Bedeutung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen kennen und erhalten einen Einblick in die oberbayerische Kulturlandschaft.
Im  März 2015 hat das Zentrum für Umwelt und Kultur einen interkulturellen Garten neben der Unterkunft initiiert. Die jungen Eritreer konnten ein eigenes Beet anlegen und mit Bildern abstimmen, was sie anbauen wollten: Kartoffeln, Salat und Mais waren beliebt. Zehn Familien aus dem Dorf Benediktbeuern betreiben den Garten mit, insgesamt arbeiten etwa 25 Personen regelmäßig im Freien, kochen zusammen und tauschen sich auch in anderen Bereichen aus. Als Dankeschön und Erinnerung erhalten die Flüchtlinge ein Fotobuch mit Bildern der gemeinsamen Zeit.
Unterstützer für den interkulturellen Garten war die ANstiftung, die die Gründung ermöglichte. Aus dem Umfeld der Unterkunft gab es viel Erde und Materialspenden für den Aufbau. Das Projekt ist in der Dorferneuerung der Gemeinde angesiedelt.
Anfang 2016 kommen weitere 150 Flüchtlinge nach Benediktbeuern. Geplant ist, den Garten noch stärker als Begegnungsstätte für gemeinsame Pflanz- und Kochaktionen auszurichten.

Weiteres Projekt des ZUK: Mitwelt erleben

Institution und Infos:
Martin Malkmus
Zentrum für Umwelt und Kultur
Bereich Akademie/ Berufliche Weiterbildung
Zeilerweg 2
83671 Benediktbeuern


Tel.: 08857 88716
E-Mail: akademie@zuk-bb.de

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